WORK / BANQU

BanQu: 75 MQLs und SQLs bei 30 Prozent weniger CPL

Von fehlender Kampagneninfrastruktur zu einem verbundenen Paid-Demand-System: Die Zusammenarbeit unterstützte BanQus europäische Expansion mit Strategie, Lokalisierung, Kampagnen, Tracking und geregelter Vertriebsübergabe.

75

MQLs und SQLs

Gemeinsam berichtete Lead-Zahl; keine getrennten Stufenwerte.

−30 %

Cost per Lead

Reduktion über Google- und LinkedIn-Kampagnen.

1M+

Ad Impressions

14 Kampagnen und 80 Ads laut Referenz.

Historische, kundenberichtete Resultate. Die Messgrenzen werden im Case erläutert.

Das Vorgehen auf einen Blick

  1. 01

    ca. 2 Monate

    Fundament

    Personas, Ziele, Lokalisierung, Conversion Paths, Keyword Research und Datenschutzdokumentation.

  2. 02

    1 Monat

    Kampagnen-Setup

    Mehrsprachige Landingpages, Google- und LinkedIn-Ads, Full-Funnel-Content und Tracking.

  3. 03

    3+ Monate

    Launch & Optimierung

    Paid Reach, Capture, E-Mail-Nurturing, tägliche Lead-Übergabe und zweiwöchentliches Reporting.

Die Ausgangslage: EU-Wachstum ohne vollständiges Lead-System

BanQu ist eine blockchainbasierte Plattform für Supply-Chain-Traceability. Sie unterstützt Transparenz, Compliance und Verantwortlichkeit in globalen Lieferketten. Für europäische Wachstumsziele sollten Paid Reach und qualifizierte Kontakte ausgebaut werden.

Ein kleines internes Marketingteam konnte nicht alle nötigen Initiativen selbst umsetzen. Die Erfahrung mit Lead Ads über mehrere Plattformen und Märkte war begrenzt. Es fehlten eine umfassende Lead-Generation-Strategie und ein umsetzbarer Launch-Plan. Auch lokalisierte Journeys, mehrsprachige Assets und Tracking mussten vorbereitet werden.

Der Auftrag: zusätzliche Kapazität und ein wiederholbares System

BanQu holte GROWSaaS als Strategie- und Umsetzungspartner hinzu. Paid Reach sollte in EU-Märkten ausgeweitet und über präzises Targeting und funktionierende Conversion Paths in mehr MQLs und SQLs übersetzt werden.

Die Aufgabe ging über eine einzelne Anzeigenkampagne hinaus. Ziel war ein zusammenhängendes System von Zielgruppendefinition und lokaler Website bis zu Kampagnen, Nurturing und Vertriebsübergabe. Der Aufbau der Grundlagen wurde deshalb zu einer eigenen Phase vor der Aktivierung.

Phase 1: Zielgruppen und europäische Journeys vorbereiten

Zunächst definierte das Team Target Personas und konkrete Kampagnenziele. Deutsche, französische und spanische Website-Versionen ergänzten die Ansprache. Conversion Paths wurden für europäische Zielgruppen angepasst. Keyword Research richtete den Content an organischen EU-Suchthemen aus.

Die Quelle nennt außerdem die Implementierung von DSGVO-Dokumentation. Das ist eine berichtete Projektmaßnahme, kein unabhängiger Nachweis vollständiger Compliance. Die rund zweimonatige Vorbereitung mündete in eine LinkedIn-spezifische Lead-Generation-Strategie, die Awareness, Engagement und qualifizierte Conversion verband.

Phase 2: Landingpages, Anzeigen und Messung verbinden

Die Kampagnenvorbereitung dauerte laut Referenz einen Monat. Mehrsprachige Landingpages sollten die Relevanz und Nutzerführung für europäische Zielgruppen verbessern. Google- und LinkedIn-Anzeigen wurden einschließlich Conversion Tracking vorbereitet.

Content für TOFU, MOFU und BOFU adressierte unterschiedliche Informations- und Entscheidungsphasen. Google Analytics und Leadfeeder unterstützten die beschriebene Messung und Identifikation. Die Toolauswahl gehört zum historischen Projektsetup und muss für andere Vorhaben anhand der Ziele und Anforderungen neu geprüft werden.

Phase 3: Paid Reach mit Nurturing und Sales verbinden

Google Search und LinkedIn adressierten Enterprise- und Mid-Market-Prospects. Conversionoptimierte Seiten und Einstiegscontent führten von Aufmerksamkeit zur Kontaktaufnahme. E-Mail- und Newsletter-Programme entwickelten Kontakte weiter.

Leads wurden täglich an den Vertrieb übergeben. Zweiwöchentliche Reportings und laufende Optimierung hielten Kampagnenlernen und Sales-Bearbeitung zusammen. Die Aktivierungsphase wird mit drei oder mehr Monaten beschrieben. Das ist eine Prozessangabe und nicht automatisch der Messzeitraum jeder einzelnen Kennzahl.

Die Ergebnisse: mehr Nachfrage bei niedrigeren Lead-Kosten

Die Ergebnisübersicht nennt mehr als eine Million Ad Impressions aus 14 Kampagnen und 80 Anzeigen. Insgesamt werden 75 MQLs und SQLs für das Sales Team berichtet. Der CPL sank laut Quelle über Google- und LinkedIn-Kampagnen um 30 Prozent. LinkedIn-Klickraten erreichten bis zu 1,08 Prozent.

Das Lead-Volumen entwickelte sich innerhalb von drei Monaten von rund zehn pro Monat auf den berichteten Wert von 75. Die Quelle erklärt nicht eindeutig, ob die 75 einen monatlichen Endwert oder einen kumulierten Periodenwert darstellen. Daraus wird deshalb keine monatliche Wachstumsrate berechnet.

Messkontext und Kundenperspektive

MQLs und SQLs werden als gemeinsame Kennzahl berichtet. Sie werden hier weder zu 75 MQLs plus 75 SQLs verdoppelt noch als 75 gewonnene Kunden dargestellt. Ein absoluter CPL, das Gesamtbudget und eine Aufteilung nach Markt sind ebenfalls nicht enthalten. Die Quelle erlaubt daher keine CAC-, ROAS- oder Umsatzberechnung.

Jordan Wilson, Director of Digital Marketing bei BanQu, hebt die Unterstützung durch Patrick, Arno und das Team bei Google- und LinkedIn-Ads sowie die Qualität von Arbeit und Content hervor. Übertragbar ist vor allem die Reihenfolge: Grundlagen klären, Kampagnen und Messung vorbereiten, anschließend mit Nurturing und Vertriebsfeedback optimieren.

Ergebnisübersicht zu BanQu. Historische, kundenberichtete Resultate; Messkontext siehe Dokumentation.
Ergebnisübersicht zu BanQu. Historische, kundenberichtete Resultate; Messkontext siehe Dokumentation.

Dokumentation & Messkontext

GROWSaaS BanQu Case Study 2026, deutsche Kundenreferenz. Ergebnisse: Seite 8; Kundenstimme von Jordan Wilson: Seite 9.

Die Angaben dokumentieren historische Projektresultate. Fehlende Daten werden nicht durch Annahmen ersetzt. Eine neue Zusammenarbeit erhält eigene Ziele, Definitionen und Messgrößen.

Häufige Fragen

Wie viele Leads wurden für BanQu berichtet?

Die Referenz nennt 75 MQLs und SQLs gemeinsam. Eine getrennte Aufschlüsselung beider Stufen und ein eindeutig definierter monatlicher Endwert liegen nicht vor.

Welche Sprachen wurden vorbereitet?

Die Quelle nennt deutsche, französische und spanische Website-Versionen sowie mehrsprachige Landingpages für europäische Zielgruppen.

Welche Kanäle waren beteiligt?

Google Search und LinkedIn wurden mit Landingpages, Content, E-Mail-Nurturing und einer geregelten Sales-Übergabe verbunden.

Bedeutet 30 Prozent weniger CPL auch weniger CAC?

Nein. CPL misst Lead-Kosten, CAC bezieht sich auf gewonnene Kunden und die berücksichtigten Kosten. Die Referenz enthält keine CAC-Berechnung.

Woran erkenne ich, ob ein Projekt zu unserer Marketingaufgabe passt?

Vergleiche zuerst Zielgruppe, Markt, Ausgangslage und die konkrete Aufgabe mit eurem Vorhaben. Prüfe anschließend die beschriebenen Maßnahmen und Messgrößen. Eine ähnliche Branche allein reicht nicht aus, um dieselben Ergebnisse oder denselben Zeitrahmen zu erwarten.

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